Krank?

Wenn Sie sich nicht "fühlen"...

Wenn Sie sich nicht gut fühlen…

Jeder Senior weiß es: Öfter als in jüngeren Jahren
muss er mit kleinen Unpässlichkeiten fertig werden.
Kopfweh, Schwindelgefühle oder Gliederschmerzen
löst manchmal schon ein heftiger Wetterwechsel aus.
Auch sonst wird man gelegentlich vom "Zipperlein" geplagt.
"Zähne zusammenbeißen und durch", mag im
allgemeinen eine gute Parole sein – aber nicht fürs
Autofahren. Da heißt es sorgfältig abwägen, ob man
sich noch mit gutem Gewissen ans Steuer setzen kann
oder lieber Verzicht üben sollte, bis sich die Beschwerden
gebessert haben. Stellt sich gar eine Grippe, eine
heftige Magenverstimmung oder sonst eine ernstere
Erkrankung ein, muss es in jedem Fall heißen: Hände
weg vom Lenkrad.
Was die Fahrtüchtigkeit anlangt, ist auch mit Medikamenten
nicht zu spaßen. Sie kurieren zwar das Übel,
haben aber häufig Nebenwirkungen. Beispielsweise
können sie das Konzentrationsvermögen und die Reaktionsfähigkeit
erheblich beeinträchtigen. Einzelheiten
sind aus den Beipackzetteln der Arzneien zu entnehmen
– mitinbegriffen Warnhinweise in punkto Autofahren.
Studieren Sie also diese Erläuterungen genau,
auch beim Kauf rezeptfreier Medikamente. Bleibt
Ihnen etwas unklar, sollten Sie sich zusätzlichen Rat
von Ihrem Arzt oder Apotheker einholen.
Rat vom Arzt ist erst recht gefragt, wenn ein Fahrer
unter chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck
oder Rheumatismus leidet und ständig Arzneimittel
benötigt. Zwar gelingt es oft, solche Krankheiten
so wirksam unter Kontrolle zu bekommen, dass
das Autofahren auch weiterhin möglich ist. Doch danach
sollten sich die Betroffenen sehr genau bei ihrem
Arzt erkundigen und sich von ihm sagen lassen, welche
besonderen Vorsichtsmaßnahmen angezeigt sind.
Schon bei ersten Anzeichen, die auf eine Verschlechterung
ihres Befindens hindeuten, sollten sie sich erneut
im Hinblick auf ihre Fahrtüchtigkeit beraten lassen.